Tennis im November
Die milden Temperaturen bescherte einigen tennisbegeisterten Menschen ein paar zusätzliche, nicht unbedingt eingeplante Trainingsstunden. Dabei mussten sich die Protagonisten erstmal an ungewohnte Rahmenbedingungen anpassen.
Der Beginn der Tennisstunden war geprägt durch Abziehen des Platzes, allerdings mussten nicht Spuren im Sand verwischt werden, sondern das zwischenzeitlich gefallene Laub der umliegenden Bäume „zusammengerecht“ werden. Allerdings kein Problem, wenn danach ein Court in perfektem Zustand winkte. Die Feuchtigkeit der Nacht übernimmt zurzeit die Bewässerung, die Platzbedingungen sind bei stabiler Linienlage und festem Untergrund nahezu perfekt.
Während dem Match war die ungewohnt tief stehende Sonne bei frühlingshaften Temperaturen eher ein ernstzunehmender, aber bewältigbarer Gegner. Wenn gegen die Sonne gespielt wird, braucht es doch gewisse Erfahrungen über Treffpunkt und gutes Schlägerschwungtiming, um die Bälle kontrolliert auf die andere Feldseite zu retournieren. Kein Problem aber, wenn man sich daran gewöhnt hatte und entsprechend die Ballwechsel im Match so gestaltet, um schneller auf die günstige Tennisplatzseite zu gelangen.
Nach routinierter Platzpflege nach dem Match kam allerdings nochmal eine schwere Prüfung auf die Spielwütigen „Novemberspielenden“ zu: Das Après-Tennis in durchaus kühler Atmosphäre. Nach relativ frischer Dusche war das allerdings eher kein Problem, zumal sich die Sonne auch in Novembertagen sehr angenehm auf der TCB-Terrasse genießen ließ.
Fazit: Zwei Plätze (1 und 2) konnten und können noch „bis zum ersten Frost“ – so die Aussage des kompetenten Platzwartes Rocco – genutzt werden, falls das Match in die Dunkelheit gerät, steht ja auch noch das Flutlicht zur Verfügung. „Also testet es an!“, so die bisherigen Player.