Interview mit Michael Herbst (M.H.)
TCB: Herzlichen Glückwunsch, Michael, zu deiner Wahl zum neuen Jugendwart des Tennisclubs Besigheim!
M.H.: Vielen Dank! Ich freue mich darauf, die Jugendarbeit im TCB weiterzuentwickeln!
TCB: Jugendwart, ein Amt mit vielfältigen Facetten. Was hat dich bewogen, dieses Amt ehrenamtlich zu übernehmen?
M.H.: Da ich beruflich als Sport- und Mathematiklehrer an einem Stuttgarter Gymnasium und ehrenamtlich als Fußballtrainer in der F-Jugend bereits viel mit Kindern und Jugendlichen im Sport zu tun habe und es mir Spaß macht, diese weiterzuentwickeln und ihnen gute Rahmenbedingungen zu schaffen, bringe ich mich gerne mit meinen Erfahrungen und Ideen als Jugendwart beim TCB ein.
TCB: Auch im Ehrenamt setzen sich die Ehrenamtlichen Ziele. Beschreibe deine Ziele für die nächsten zwei, vielleicht auch mehrere Jahre.
M.H.: Gerne würde ich den Weg für möglichst viele Kinder und Jugendliche ebnen, dass sie mit Freude am Tennis die Motivation für eine gemeinsame Teilnahme als Mannschaft an den Meisterschaftsrunden entwickeln und der TCB möglichst bald in allen Altersklassen wieder schlagkräftige Teams aufbieten kann.
TCB: Deine Vorgängerin, Franziska Marschall, hat ja in den vergangenen Monaten ein aktualisiertes TCB-Jugendkonzept verfasst. Welche Chancen siehst du in der Verknüpfung der breiten- und leistungssportlichen Aspekte im Tennis beim TCB?
M.H.: Franziska hat ein tolles Konzept vorgelegt, das sich absolut mit meinen Ideen zur Weiterentwicklung der Jugendarbeit deckt. Auf dieser Grundlage kann ich gut noch weitere eigene Ideen planen und umsetzen. Aktuell stecke ich mitten in der Saisonplanung für die Jugendmannschaften und möchte mit der Organisation einer Clubmeisterschaft für die Kinder und Jugendlichen als Tagesturnier viele Familien auf der Clubanlage zusammenbringen und den Spaß am Wettkampf aufzeigen.
TCB: Du bist als Jugendwart Teil des TCB-Vorstands. Welche Erwartungen hast du durch die Zusammenarbeit mit deinen Vorstandskolleginnen und -kollegen?
M.H.: Mein erster Eindruck war super. Wir haben ein motiviertes Team aus sehr erfahrenen und neuen jüngeren Kollegen. Das gemeinsame Ziel den Verein bestmöglich für die Zukunft aufzustellen treibt uns alle an und macht die Atmosphäre bei Sitzungen sehr produktiv und angenehm!
TCB: Spielen die Kooperationen mit anderen Bildungspartnern dabei eine Rolle?
M.H.: Natürlich ist die Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen eine tolle Sache. Mit der Kooperation Schule – Verein haben weitere Kinder die Möglichkeit einen Zugang zur Lifetime-Sportart Tennis zu finden.
Auch der „Jugend trainiert für Olympia“-Wettbewerb, bei welchem die Grundschule Besigheim jährlich die Vereinsspieler klassenübergreifend als Team zusammenstellt, ist eine tolle Angelegenheit. Ich wünsche dem diesjährigen Team, das ganz aktuell das Finale im Regierungsbezirk Stuttgart erreicht hat, im Mai in Schorndorf weiterhin viel Erfolg!
TCB: Versuche, mit drei Schlagworten die Bedeutung des Tennissports für Kinder und Jugendliche zu benennen!
M.H.: Spaß, Team/Freunde und Erfolgserlebnisse.
Wenn die Kids Spaß beim Tennisspielen haben und im Training neue Freunde kennenlernen, mit denen sie dann gemeinsam Fortschritte beim Erlernen der Techniken machen und dies mit ihren Tennisfreunden teilen können, ist das doch toll für alle (Kinder, Eltern, Trainer, Verein). So können die Jungs und Mädels im besten Fall als Mannschaft im Spielbetrieb zusammen Erfolgserlebnisse feiern und sich in die Gemeinschaft des Vereins einbringen.
TCB: Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für deine Jugendarbeit im Tennisclub Besigheim!
Das Gespräch führte Christian Efler, TCB-Pressewart.