Auch in der Hobbyrunde mit Ehrgeiz dabei
Wer will schon mit Absicht verlieren? Sicherlich findet sich da niemand. Wenn es aber in der sportlichen Auseinandersetzung doch mal zu einer Niederlage kommt, was ja nichts Ungewöhnliches ist, dann sollte das natürlich kein größeres Problem, sondern eher ein Ansporn zu konzentriertem und zielführendem Training in der Vorbereitung für das nächste Wettspiel sein.
Diese „Sportweisheit“ gilt nicht nur für Leistungssporttreibende, sondern auch für Tennisspielerinnen und -spieler, die an der Hobbyrunde des Württembergischen Tennis-Bundes (WTB) teilnehmen. Der Tennisclub Besigheim (TCB) nahm in der diesjährigen Spielrunde erstmals mit zwei Hobby-Mannschaften teil. In diesem Wettkampfformat werden reguläre Matches gespielt, allerdings ist am Ende des Spieltages das Gesamtergebnis sekundär. Den Teilnehmenden geht es in erster Linie um die Freude am Tennisspiel, suchen dabei durchaus den sportlichen Vergleich, zum Abschluss der Spielrunde gibt es aber keine Tabelle mit auf- bzw. absteigenden Teams.
Nach den Wettspielen, hier traten die TCB-Vertretungen gegen insgesamt acht Mannschaften aus der Region an, wird zum freundschaftlichen Miteinander in gemütlicher Runde übergegangen. „In der Regel gibt es lecker Essen, auch für Getränke sorgen die Heimmannschaften fürsorglich“, lobt TCB-Spielerin Renate Steinberg, die bereits seit vielen Jahren in der Hobbyrunde mitspielt, dieses Engagement für eine gastfreundliche Atmosphäre nach zum Teil engen und emotionalen Einzel- und Doppel-Matches. Sicher ist aber bereits heute: Auch 2026 werden wieder TCB-Spielerinnen und -Spieler in der WTB-Hobbyrunde aufschlagen.
Für den TCB waren am Start: Matteo und Silke Battista, Claus Benesch, Ingolf Bienek, Rolf Heilmann, Barbara Heinzelmann, Vanessa Hermann, Sigrid Joos, Stephan Muck, Stefan Nell, Fabian Rasch, Angelika Schellenbauer, Katharina und Steffen Schütz, Julia Schumpp, Julia Smola, Jörg Steinhilber, Kerstin und Markus Wenz.